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VERANSTALTUNGSKALENDER
Vergangene Veranstaltungen 2011 |
| 25. Januar, 2012, Alfred-Delp-Haus, Kölnischestraße 55, 19:30 Uhr |
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Jour fixe: "Erinnerungskulturen und ihre Ausdrucksformen“ mit Dr. STEFAN MITZLAFF, Kassel. Stefan Mitzlaff ist freischaffender Künstler dessen Ausdrucksformen u.a. Malerei, Grafik, Glas und Text sind. Die Erinnerung an den Holocaust hat ihn geprägt und in seinen Arbeiten ihren Niederschlag gefunden; seit einigen Jahren arbeitet er an einem Erinnerungsprojekt in Hiroshima. Über kulturelle Differenzen im Umgang mit Erinnerung wird er uns aus eigener Erfahrung berichten. Sie sind, wie immer, herzlich eingeladen zu diesem besonderen Abend mit den üblichen kleinen Köstlichkeiten |
| 26. Januar 2012, Lutherkirche, Kassel, 20:00 Uhr |
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Holocaust Gedenkkonzert:
Perfektes Miteinander, mit dem ZEMLINKSKY
QUARTETT. Streichquartette von Zemlinsky, Schulhoff und
Mendelssohn. Gemeinsam mit: Deutsch-Israelische Gesellschaft, Ev. Forum, Jüdische Gemeinde und dem Hess. Rundfunk |
| 30. Januar 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
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Vortrag und Diskussion: Was ist los in Israel?,
Mit Prof. Dr. MOSHE ZIMMERMANN, Tel-Aviv. Wir werden mit Prof.
Zimmermann über die aktuelle politische Situation in Israel
sprechen. So viel ist im Nahen Osten in Bewegung geraten, es
gibt so viele Ungewißheiten, dass wir uns auf einen Bericht über
die aktuelle Lage,verbunden mit einer politischen Analyse
geeinigt haben. Ich bin sicher, dass es ein
hochintereteressanter Abend werden wird. Der Vortrag vom 28. November wird hiermit nachgeholt!!! Gemeinsam mit: Ev. Forum |
| 01. Dezember 2011, Saal der VHS, Wilhemshöher Allee 19-21, 19:00 Uhr, Eintritt frei |
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Vortrag und Gespräch: "Gestapoleiter Dr. Karl Lüdcke und die Deportationen der jüdischen Bevölkerung". Dr. GUNNAR RICHTER, Kassel. Regierungsrat und SS-Sturmbannführer Dr. Karl Lüdcke war Leiter der Geheimen Staatspolizeistelle Kassel, die die Deportationen organisierte und dabei mit zahlreichen anderen Behörden und Institutionen zusammenarbeitete. Wie lief dieser Prozess ab? Wer war daran beteiligt? Diesen Fragen wird sich Dr. Gunnar Richter widmen. Außerdem wird er darlegen, wie mit dem Verbrechen der Deportationen in der Nachkriegszeit umgegangen wurde und was aus Dr. Lüdcke und den anderen Gestapoangehörigen wurde. |
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07. Dezember 2011, Alfred-Delp-Haus,Kölnische Str. 55,19:30 Uhr: |
| Jour Fixe „Ein Israeli in Kassel“. Zu unserem letzten jour fixe in diesem Jahr haben wir MICKY LAZAR eingeladen. Er lebt und arbeitet seit geraumer Zeit in Kassel. Micky Lazar ist ein angesehener Geschäftsmann, der sich in vielen Bereichen der Stadt engagiert. Wir haben ihn eingeladen, um mit ihm über seine Arbeit, sein Engagement für Kassel aber auch über seine Beziehungen zu Deutschland und Israel, wo er regelmäßig hinfährt, zu sprechen. |
| 22. November, 2011, Saal der VHS, Wilhemshöher Allee 19-21, 20:00 Uhr |
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Vortrag und Gespräch mit powerpoint: "Juden in China -- Ursprünge, Entwicklung und Gegenwart" MAJID KHOSHLESSAN, Mannheim. Was wissen wir eingentlich über Juden in China? Eigentlich recht wenig, vielleicht gerade noch, dass viele dort vor den Nazis Zuflucht fanden aber, waren sie die ersten? Hierzu wir uns Majid Khoshlessan sicher viel Interessantes berichten. Sein Vortrag erzählt die Geschichte der Juden in China, die man in vier Phasen unterteilen kann: Die ersten zuverlässigen jüdischen Zeugnisse stammen aus dem 8. / 9. Jahrhundert, als Juden auf der Seidenstraße nach China kamen. Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein weiterer Einschnitt, als sich die sog. ‚Bagdad-Juden‘ in Shanghai und Hongkong niederließen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wanderten aschkenasische Juden aus Russland und Osteuropa nach China aus und zur Zeit der Naziherrschaft war China Zufluchtsort europäischer Juden. Mit zahlreichen Bildern werden diese Stationen des Judentums in China dokumentiert und veranschaulicht. |
| 24. November 2011, Saal der VHS, Wilhemshöher Allee 19-21, 19:00 Uhr, Eintritt frei |
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Vortrag und Gespräch: "Vor 70 Jahren: Die Deportation von Juden aus der Region Kassel in das Ghetto Riga, "MONICA KINGREEN. Aus 40 nordhessischen Städten und Dörfern wurden im Dezember 1941 von der Gestapo mehr als tausend jüdische Menschen gewaltsam aus ihren Wohnungen geholt und über ein Sammellager in Kassel in das Ghetto von Riga im besetzten Lettland verschleppt. Monica Kingreen geht in ihrem Vortrag dieser ersten Massen-Verschleppung aus Nordhessen detailliert nach. Dabei vermittelt sie konkrete Vorstellungen über Vorbereitung und Ablauf der Deportationen in den Ortschaften. Sie geht dem Leben der Deportierten weiter nach. In den erhaltenen Berichten der Verschleppten wird die Lebenssituation im Ghetto deutlich. Monica Kingreen beschreibt das Schicksal der mehr als neunhundert Ermordeten sowie der einhundert Überlebenden dieser Deportation aus Kassel und der hessischen Region. Gemeinsam mit den oben genannten Veranstaltungspartnern |
| 28. November 2011, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
| Vortrag und Gespräch: : "Was ist los in Israel? " Mit Prof. Dr.MOSHE ZIMMERMANN, Tel-Aviv. Wir werden mit Prof. Zimmermann über die aktuelle politische Situation in Israel im November sprechen. So viel ist im Nahen Osten in Bewegung geraten, es gibt so viele Ungewißheiten, dass wir uns auf einen Bericht über die aktuelle Lage,verbunden mit einer politischen Analyse geeinigt haben. Ich bin sicher, dass es ein hochintereteressanter Abend werden wird. Gemeinsam mit: dem Ev. Forum |
| 16. November 2011, VHS, Saal, Wilhemshöher Allee 19-21 , 20:00 Uhr, Eintritt frei |
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Vortrag und Gespräch: Topographie der Deportationen, Dr. ULRICH SCHNEIDER, Kassel. Angesichts des wachsenden Abstands heutiger Generationen zur Geschichte der Verfolgung und Vernichtungspolitik ist es wichtig, diese Ereignisse zu "verorten" und einen regionalen Bezug herzustellen. An diesem Abend soll ein bislang einmaliges Projekt der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten (Berlin) und des "Institut des Véterans" (Brüssel) vorgestellt werden: Die "Landkarte der Lager und Nazi-Haftstätten in Mitteleuropa". Vortrag und Gespräch: Gemeinsam mit den oben genannten Veranstaltungspartnern |
| 14. November 2011, Ev. Forum, 19:30 Uhr |
| Vortrag und Gespräch : "Antijudaismus im Johannesevangelium," mit Prof. Dr. MARTIN LEUTSCH, Paderborn. Das Johannesevangelium enthält positive Aussagen über das Judentum („Das Heil kommt von den Juden“), aber auch negative Behauptungen („Ihr habt den Teufel zum Vater“) und pauschale Zuschreibungen an „die Juden“. Das ist in der Zeit nach der Shoah zum Problem geworden. Wie kann der Antijudaismus des Johannesevangeliums verstanden werden? Wie kann er erklärt werden? Und: Wie kann theologisch verantwortlich damit umgegangen werden? Diesen Fragen geht der angekündigte Vortrag nach. Er bezieht dabei nicht nur christliche Stellungnahmen ein, sondern auch die Einschätzung jüdischer Gelehrter einschließlich jüdischer Übersetzer des Johannesevangeliums und einer jüdischen Neutestamentlerin. Gemeinsam mit: Ev. Forum |
| 10. November 2011, Filmladen, Goethestr. 31, 19:30 Uhr |
| Doc-film-fest: Eretz Nehederet Wunderbares Land Antizionismus in Israel Deutschland 2010 / 72:00 Min. / englisch, hebräisch, deutsch / deutsche UT DANIEL ZIEHTEN. Dieser Film eine Abschlussarbeit der Bauhaus-Universtität Weimar - setzt sich kritisch mit dem so genannten zionistischen Narrativ bzw. den Gründungsmythen des Staates Israel auseinander. Die Protagonisten/innen des Films nehmen jene Mythen auseinander, die die israelische Gesellschaft von Anfang an bestimmen, und stellen ihnen die politischen Realitäten des Landes gegenüber. Der Filmemacher ist zur Diskussion anwesend. Gemeinsam mit: dem Filmladen |
| 08. November 2011, Bürgersaal des Rathauses, 18:00 Uhr |
| Lesung aus Anlaß des 7. Novembers 1938: "Josel Rakovers Wendung zu Gott" von Zvi Kolitz gelesen von THOMAS BOCKELMANN, Intendant des Kasseler Staatstheaters; Musik. KERSTIN RÖHN, Saxophon und HERMAN BEUCHERT, Gitarre, Obertongesang. Das Warschauer Ghetto brennt. Einer der wenigen Kämpfer, die noch am Leben sind, ist Jossel Rakover der, dem Tode nahe noch aufschreibt, was er gesehen hat und jetzt fühlt. Wie ein moderner Hiob hadert er mit Gott und ist ihm doch nah. Aber auch Rachegedanken sind ihm nicht fern. Dieser Josl wurde zu einer mythischen Figur der Weltliteratur, hinter der sein Autor, Zvi Kolitz völlig verschwand. Der Text galt stets als authentisch, obwohl er 1946 als Auftragsarbeit an Zvi Kolitz für die Jiddische Zeitung in Buenes Aires erschien. Kolitz war nie im Warschauer Ghetto und seine Erzählung ist rein fiktional, der Mythos hält sich aber weiter. Gemeinsam mit: der jüdischen Gemeinde, der Katholischen und Evangelischen Kirche. |
| 07. November 2011,VHS, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, Mo. 7.11. 2011 / 19:00 - 22:00 |
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Vortrag und Aussprache: PD Dr. WALTER MÜHLHAUSEN, "Die Judenpogrome vom November 1938 in Hessen". Mit den Pogromen vom November 1938 wurde die Lage der in Deutschland lebenden Juden immer bedrohlicher. Die erste Stadt, in der die brutalen Ausschreitungen stattfanden, war Kassel. Hier begann bereits am 7. November das, was an anderen Orten erst am 9. November geschah. Dr. Walter Mühlhausen, Geschäftsführer der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg, wird die Ereignisse des November 1938 im damaligen Hessen schildern. Ein Schwerpunkt dabei ist die Frage, wie sich die Bevölkerung verhalten hat? Gemeinsam mit Die Gedenkstätte Breitenau, der Verein "Gegen Vergessen für Demokratie" und die Volkshochschule Region Kassel wollen hieran mit einer Veranstaltungsreihe erinnern. Kooperationspartner hierbei sind die Deutsch-Israelische Gesellschaft Kassel, das Evangelische Forum, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Jüdische Gemeinde Kassel, das Stadtmuseum Kassel und die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes. |
| 30. Oktober, 2011, Ev. Forum, 11:00 -- 18:30 Uhr TAGESSEMINAR Mit Pause |
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Einführung in den Bibliolog: Gemischte Familien: Abraham, Sarah, Hagar, Jischmael, Jizchak“ , IRIS WEISS, Berlin. Bibliolog ist eine Methode, biblische Texte lebendig und gegenwärtig werden läßt. Die Bibliologin führt in die Geschichte ein, fordert die Teilnehmer auf, in die Rolle einer der Personen einzutreten, und aus dieser Rolle heraus sich zu äußern. So entstehen ungeahnte Weiten in einem altbekannten biblischen Text. Iris Weis ist ausgebildete Bibliologin. ANMELDUNG: bis zum 25. Oktober : Ev. Forum Mauerstr. 15, 34117 Kassel Tel: 0561/2876021/-24 FAX: 0561/287 6026, e-mail:ev.forum.kassel@ekkw.de Diese Anmeldung ist verbindlich. |
| 27. Oktober, 2011, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
| Vortrag und Aussprache:„Die christlich-jüdische Polemik in der Malerei der Spätgotik -- 'Der Zwölfjährige Jesus im Tempel' des Göttinger Barfüßer-Altars“ (1424) Prof. Dr. MICHAEL BROCKE. (mit powerpoint). Es geht um die unverkennbare Zuspitzung der antijüdischen Darstellungsweise der Szene des im Tempel mit den Lehrern diskutierenden Jesusknaben (Lukas 2) in der Malerei der Spätgotik. Der riesige Altar der Franziskanerkirche ('Barfüßer') in Göttingen (im Landesmuseum Hannover) bildet das theologische Maximum (oder den polemischen Tiefpunkt) dieser Entwicklung, vor allem wegen seiner hebräischen Texte in den Büchern der Schriftgelehrten. Man hat sie bislang für sinnloses Pseudohebräisch gehalten, wie das ja in der religiösen Malerei des späten Mittelalters. auch oft der Fall ist Sie sind aber sehr wohl sinnvoll - und das was der franziskanische Altar sie sagen lässt, ist fast sensationell zu nennen, es scheint einzigartig zu sein. |
| 29. August 2011, Ev. Gemeindehaus Kirchditmold, Schanzenstr. 1A, 19:30 Uhr |
| Votrag und Aussprache: BRUNO E. LANDTHALER, Vergebung im Judentum, Noch immer wird das Alte Testament mit dem Gedanken eines „Rachegottes“ in Verbindung gebracht. Dabei ist der Gedanke der „Vergebung“ mindestens so wichtig wie der der Strafe. Ein genauer Blick in das Alte Testament und in die jüdische Tradition lässt erkennen, wie differenziert das Judentum mit den Schwächen des Menschen umzugehen versteht. Gemeinsam mit: Ev. Petrus Gemeinde, Ev. Arbeitskreis Christen Juden in Kurhessen und Waldeck, und dem Ev. Forum |
| 28. August 2011, im Ev. Forum, Lutherplatz 6, 18:00 Uhr |
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Grußworte: Pfarrer ROLAND KUPSKI , Sprecher der Landeskirche und Vertreter des Vorstands der Jüdischen Gemeinde Kassel. Votrag und Aussprache: BRUNO E. LANDTHALER, Von Tempelpriestern und kultischer Reinheit Das befremdliche 3. Buch Moses. Im orthodoxen Judentum beginnen die Kleinen ihren Unterricht mit dem 3. Buch Moses, dem Buch Leviticus. Dabei ist eben dieses Buch in der Tora mit das Schwierigste überhaupt, was man zu lesen bekommt. Und auch das Christentum tat sich mit diesem Buch immer schwer, vor allem der Protestantismus, der mit seiner Idee von der Freiheit vom Gesetz bei diesem Buch besonders auf die Probe gestellt wird. Einige ungewöhnliche Blicke auf dieses befremdliche Buch sollen zeigen, dass auch dieses spröde Buch seine Reize haben kann. Zu BRUNO LANTHALER: Jahrgang 1957, hat in Tübingen, Jerusalem, München und Berlin Theologie, Philosophie und Judaistik studiert. Er arbeitete zu Stefan Zweig, verfasste verschiedene Artikel in Kindlers Neuem Literatur Lexikon, war Mitverfasser der biblischen Einführung von: Hanna Liss, Lehrbuch der jüdischen Bibel, ist heute Herausgeber der Website www.jüdische-bibel.de und hält Vorträge über Themen zu Judentum und Bibel.Er lebt heute mit seiner Familie in Frankfurt am Main und ist dort Mitglied der Jüdischen Gemeinde. |