Veranstaltungen

VERANSTALTUNGSKALENDER

Unser neues Veranstaltungsprogramm für Januar bis Juni 2012 !!

ACHTUNG:
Neue E-Mail Adresse der Gesellschaft CJZ Kassel:
info@cjz-kassel.de

17. April 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr
Vortrag und Diskussion:

"Es wird von der Tora nicht der kleinste Buchstabe vergehen“ (Mt 5, 17) - Eine nicht-antijudaistische Auslegung von Matthäus 5, 17-48 und Römer 3, 9-21"

mit Prof. Dr. LUISE SCHOTTROFF (Foto links)

Das Neue Testament macht auf der einen Seite deutlich, wie sich die christliche Lehre aus der jüdischen Tradition heraus entwickelt hat, auf der anderen Seite sind die Spannungen zwischen Juden und Christen in der ersten Zeit des Christentums zu spüren.. Aussagen des Neuen Testaments wurden in späterer Zeit oft antijudaistisch interpretiert. Wie verhält sich die zum Teil massive antijüdische Rezeption neutestamentlicher Stellen zu ihrer Intention und Funktion?Wie ist mit dem auf das Neue Testament bezogenen Antijudaismus, sei es, dass er dort vorliegt, sei es, dass er dort hineingelesen wurde, umzugehen?Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für heutige Übersetzungen des Neuen Testaments?
Mit diesen Fragen setzt sich Prof. Dr. Schottroff in ihrem Vortrag auseinander.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

18. April 2012, Alfred-Delp-Haus, Kölnischestr. 55, 19:30 Uhr

Jour fixe: Erinnerungswege an der Universität Kassel, mit SEBASTIAN WEISE-KUSCHE, ehemaliger ASTA-Vorsitzender. Im Jahr 1810 wurde in Kassel die Gießerei Henschel & Sohn gegründet. Mit dem Aufstieg der Henschel-Werke in Kassel verbindet sich die Geschichte der Industrialisierung in Deutschland. Wie schon im Ersten Weltkrieg stellte Henschel im Zweiten Weltkrieg Rüstungsgüter her, von Panzern bis zu Eisenbahnen. Diese wurden auch in den besetzten Gebieten Osteuropas verwendet; sie waren Instrument der Vernichtungsmaschinerie, der Millionen Menschen zum Opfer fielen. Und auch die Firma Henschel beschäftigte Tausende von Zwangsarbeitern aus zahlreichen europäischen Staaten.Im Jahr 2010, beim 200. Jubiläum der Firma Henschel wurde der Wunsch nach einer historischen Aufarbeitung und nach der Errichtung eines Mahnmals geäußert. Die Universität Kassel schloss sich der Idee an und entwickelte gemeinsam mit dem Asta das Konzept eines „Weges der Erinnerung“. Hierüber wird Herr Weise-Kusche berichten.

24. April 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr
Gespräch und Lesung:

Beobachtungen eines Rückkehrers, der nicht eingeladen wurde zu bleiben – Ein Reisetagebuch von Julius Posener

mit ALAN POSENER, Hamburg (Foto links)

Der berühmte Architekt Julius Posener, der nach Palästina geflüchtet war und mit der britischen Armee nach Europa zurückkehrte, bereiste 1946 bis 1947 das zerstörte Deutschland. Seine Beobachtungen hat sein Sohn, Alan Posener, jetzt herausgegeben und wird sie für uns kommentieren und erläutern im Lichte unserer Zeit.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

03. Mai 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr

Erinnerung: Gespräch und Lesung: Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie mit ADRIANA ALTARAS. Näher beschrieben in dem flyer „Jüdisches Leben in der Nachkriegszeit in Deutschland“ vom Januar.
Gemeinsam mit Ev. Forum

07. Mai 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr
Vortrag und Diskussion:

Lazarus Bendavid, ein jüdischer Aufklärer, schreibt ein Lustspiel

mit LILIANE WEISSBERG, Rosenzweig-Gastprofessorin 2012 (Foto links)

Weissberg gehört zu den renommiertesten deutsch-amerikanischen Wissenschaftlerinnen. Sie forschte vor allem zur deutschen Literatur und Philosophie vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Großteil ihrer Veröffentlichungen befasste sich in den vergangenen Jahren mit der Erforschung der deutsch-jüdischen Tradition in Literatur und Kultur. Sie kuratierte mehrere Ausstellungen in den Vereinigten Staaten und Deutschland und bereitet im Augenblick Ausstellungen für das Jüdische Museum in Frankfurt am Main und das Deutsche Literaturarchiv in Marbach vor.
Zu ihrem Vortrag für unsere Gesellschaft: Lazarus Bendavid (1762-1832) war ein Schüler Moses Mendelssohns wie Immanuel Kants und einer der bedeutendsten Philosophen der Berliner jüdischen Aufklärung oder Haskala. Um die Jahrhundertwende reiste Bendavid nach Wien, wo er im Zuge der neuen Erlasse von Joseph II lehren und publizieren konnte und auch beruflichen Erfolg hatte. In Wien versuchte sich Bendavid ebenfalls als Autor der schönen Literatur. Weissbergs Vortrag beschäftigt sich mit einem Lustspiel Bendavids, das ebenfalls in dieser Zeit entstand und in der Tradition Lessings steht. Es ist ein bisher unveröffentlichtes Drama, dass Weissberg im Archiv entdeckte. Es ist das erste Drama eines jüdischen Autors in deutscher Sprache. Diese seltene Gelegenheit einer so international renommierten Wissenschaftlerin zu begegnen, sollten Sie nicht verpassen.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

10. Mai 2012, Saal der VHS, 19:00 Uhr
Vortrag und Diskussion:

Istanbul - Paris - Auschwitz. Türkische Juden als Opfer des Holocausts

mit CORRY GUTTSTADT (Foto links)

Etwa 30.000 türkische Juden lebten während der Zwischenkriegszeit in verschiedenen europäischen Ländern. Obwohl sie eine zahlenmäßig bedeutende Gruppe bildeten und viele von ihnen Opfer des Holocausts wurden, war ihr Schicksal bislang weitgehend unbekannt. Corry Guttstadt hat die wechselvolle Geschichte der türkischen Juden recherchiert und beschrieben.
Gemeinsam mit: Univ.Kassel VHS Region Kassel, Gedenkstätte Breitenau, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Verein Gegen Vergessen für Demokratie e.V.

19. Mai 2012, Studienfahrt nach Erfurt
Tagesfahrt

Jüdisches Leben in Erfurt vom 11. Jahrhundert bis heute

Wegen der großen Nachfrage bieten wir diese Reise noch einmal an!

Juden lebten in Erfurt seit dem 11. Jahrhundert. In neuerer Zeit begann die noch zu DDR-Zeiten initiierte Auffindung verschollener Synagogen: zunächst der „Kleinen Synagoge“ von 1840. Sie beherbergt seit 1998 eine Begegnungsstätte, in der vielfältige Veranstaltungen statt finden. 1991 im Zusammenhang mit der Stadtsanierung geschah die sensationelle Entdeckung der mittelalterlichen Synagoge, die nach dem Pogrom von 1349 als Lagerhaus und Kaffeehaus überdauerte. Sie ist eine der ältesten Synagogen Mitteleuropas und zeugt von einer blühenden Gemeinde. In der frei gelegten Synagoge werden Ausstellungen zur Kulturgeschichte der jüdischen Gemeinde Erfurts gezeigt.Die Begegnungen mit der Denkmalpflegerin Rosita Peterseim, Pfarrer Gerhard Begrich und Ilse Neumeister, die sich zu DDR-Zeiten für die jüdische Geschichte engagierten, vermitteln ein Stück deutscher Geschichte. Alle drei waren an der „Wiederentdeckung“ der Alten Synagoge beteiligt.
Kosten: 37 € (inkl. Fahrtkosten, Eintritte, Führungen)
Abfahrt: Parkplatz Bahnhof Wilhemshöhe 8:00 Uhr
Rückfahrt 18:15 Uhr; Ankunft: ca. 21:15 Uhr
Anmeldung: Geschäftsstelle des Ev. Forums, Tel: 0561-287 60-21
Reiseleitung: Susanne Jakubczyk, Dr. Eva Schulz-Jander.
Einen Flyer mit dem Zeitplan erhalten Sie mit der Anmeldung. (max. 28. Personen)
Gemeinsam mit: Ev. Forum

24. Mai 2012, Saal der VHS, 19:00 Uhr
Vortrag und Diskussion:

Das jüdische Ghetto von Schanghai

mit PETER FINKELGRUEN (Foto links)

Der in Köln lebende Schriftsteller Peter Finkelgruen wurde 1942 im jüdischen Ghetto von Schanghai geboren. Sein Vater kam dort um. In seinem Buch "Haus Deutschland oder Die Geschichte eines ungesühnten Mordes" (Hamburg 1994) erzählt er davon und von den Plänen der NS-Gesandten, die Vernichtung der Juden auch in der chinesischen Hafenstadt fortzuführen.

31. Mai 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr

Lesung und Gespräch: „Juden, Narren und Deutsche – Skeptisch-heitere Beobachtungen einer Jüdin“ mit HAZEL ROSENSTRAUCH, Näher beschrieben in dem flyer „Jüdisches Leben in der Nachkriegszeit in Deutschland“ vom Januar.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

04. Juni 2012, Im KAZ im Kulturbahnhof, 19:30 Uhr
Moderierte Lesung:

Papierkusse – Briefe eines jüdischen Vaters aus der Haft 1942 / 43 von PALI MELLER
(Buchcover links)

mit DOROTHEA ZWIRNER, Berlin, JULIA v.SELL
Moderation: TERESA LÖWE-BAHNERS, Frankfurt.

Der aus Ungarn stammende Architekt Pali Meller arbeitete in den 1920er Jahren für den niederländischen Architekten Jacob Johannes Pieter Oud und übernahm in dieser Zeit die Bauleitung des Oud-Hauses in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung.
Am 23. Februar 1942 wurde Meller in Berlin als Jude verhaftet und auf Grund eines gefälschten Herkunftsnachweises und so genannter Rassenschande zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach dreizehn Monaten Haft starb er im Zuchthaus Brandenburg-Görden. Aus der Zeit der Gefangenschaft sind 24 Briefe und zwei Postkarten an seine 11- und 7-jährigen Kinder Paul und Barbara erhalten.
Siebzig Jahre nach der Verhaftung Pali Mellers stellt die Herausgeberin Dorothea Zwirner dieses bewegende Vermächtnis väterlicher Liebe, geschrieben im Brandenburger Zuchthaus, der Öffentlichkeit vor. Mellers Enkelin, die Schauspielerin JULIA VON SELL, wird aus den Briefen lesen.
Gemeinsam mit Ev. Forum und Kasseler Architektur Zentrum

13. Juni 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr
Vortrag und Diskussion:

Theodor Lessing, Arzt, Philosoph, Volkshochschul-Pionier,
…und Jude – Ein Portrait

mit HARTMUT MAY, Dillenburg

Theodor Lessing (Foto oben) 1872 – 1933:zwischen beiden Daten liegt ein bewegtes Leben. Schon während seines Studiums verfasste Lessing Gedichte und Romane. Er lehrte als Privatdozent für Pädagogik und Philosophie an der Technischen Hochschule Hannover und ab 1919 auch an der Volkshochschule. Nachdem Lessing 1925 mit einem Artikel im Prager Tagblatt vor der Wahl des in Hannover lebenden Hindenburg zum Reichspräsidenten gewarnt hatte, erzwang die überwiegend nationalistisch eingestellte Studentenschaft Lessings Beurlaubung. Nach konkreten Drohungen gegen ihn verließ Lessing 1933 Hannover und emigrierte nach Marienbad. Dort wurde er in der Nacht vom 30. zum 31. August 1933 von Nationalsozialisten ermordet. Zu seinen Lebzeiten galt Lessing vielen seiner Zeitgenossen als unzeitgemäß. Er setzte sich für Umwelt und menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein als die industrielle Revolution ihren Siegeszug antrat, er machte auf die Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten aufmerksam, gründete einen "Antilärm-Verein", hielt Vorträge vor Arbeitern in Bahnhofshallen und gründete die erste Volkshochschule in Hannover. Hartmut May wird uns diesen faszinierenden und wenig bekannten Kulturkritiker näher vorstellen. Diesen Abend sollten Sie nicht verpassen.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

20. Juni 2012, Alfred-Delp-Haus, Kölnischestr. 55, 19:30 Uhr
 

Jour Fixe: Zu unserem letzten jour fixe in diesem ersten Halbjahr, haben wir Prof. Dr. GERD-MICHAEL HELLSTERN, vom Fachbereich Witschaftswissenschaften der Univ. Kassel angefragt. Prof. Hellstern hat in diesem Herbst eine hochinteressante Reise mit Studenten nach Israel gemacht. Bei dieser Reise ging es um die wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Beziehungen zu Israel. Er und seine Studenten trafen mit prominenten Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen. Über diese Reise hat Prof. Hellstern sich bereit erklärt uns zu berichten. Ein ganz besonderer Abend zum Abschluss des ersten Veranstaltungshalbjahr.
Eine endgültige Zusage von Prof. Hellstern liegt noch nicht vor. Sie können den Termin sich aber vormerken, weil der letzte jour fixe einer Israelreise gewidmet sein wird.


Vergangene Veranstaltungen des laufenden Jahres
 

16. Februar 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr

Vortrag und Diskussion: Konflikte zwischen Judentum und frühem Christentum – Versöhnung und Verständigung heute mit Dr. HANS-JÜRGEN VAN DER MINDE. Das Christentum ist aus dem jüdischen Mutterboden erwachsen. Trotz oder gerade wegen der unmittelbaren Nähe kam es zu z.T. heftigen und leidvollen Auseinandersetzungen zwischen Juden und frühen Christen.
Gemeinsam mit:
Ev. Forum

21. Februar 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr

Vortrag und Diskussion: "Gefühlte Opfer – Formen und Muster historischen Erinnerns“ mit Dr. ULRIKE JUREIT, Hamburg. Wir haben Mahnmale, Erinnerungstage, Stolpersteine und eine Vielzahl an Gedenkveranstaltungen, um den Opfern der Shoah zu gedenken, und im allgemeinen gilt die deutsche Erinnerungskultur als vorbildlich. Aber wie tragfähig ist diese Erinnerungskultur mehr als 60 Jahre nach der Shaoh? Ist unser Erinnern nicht zu stark geprägt von einer Identifizierung mit den Opfern, in der Hoffnung auf „Erlösung“ und Versöhnung? Welche Konsequenzen hat es für das kollektive Erinnern, wenn wir uns überwiegend mit den Opfern und ihren Verfolgungserfahrungen identifizieren? Vor welchen Herausforderungen steht unsere Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert? Brauchen wir andere Formen des historischen Erinnerns in einer globalisierten Welt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Ulrike Jureit in ihrem Vortrag.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

23. Februar 2012, Hörsaal der Universität Kassel, Campus Wilhelmshöher Allee 71-73, Eingang C, 19:30 Uhr

Vortrag und Diskussion: Exil, Diaspora und die Tragbarkeit des Heiligen mit unserer kathol. Vorsitzenden Prof. Dr. ILSE MÜLLNER, Kassel.
Seit 70 n.u.Z. existiert der Jerusalemer Tempel nicht mehr, Jerusalem war über weite Strecken seiner Geschichte kaum von Jüdinnen und Juden bewohnt. die Bindung an diese Stadt und ihr zentrales Heiligtum kennzeichnet das Judentum aber bis heute. Der Vortrag wird die religionsgeschichtlichen Entwicklungen beleuchten, die im Hintergrund dieses Phänomens stehen. Dabei spielen die biblischen Entwürfe einer Identität in der Spanne zwischen Juda und der Diaspora eine zentrale Rolle.
Gemeinsam mit: Kurhess. Gesell. f. Kunst & Wissenschaft

14. März 2012, Haus der Kirche, 19:30 Uhr

Zur Woche der Brüderlichkeit: Doppelschriftauslegung mit BRUNO LANDTHALER, Frankfurt und Dr. ROBERT BRANDAU, Kassel, Moderation:
Pfr: EVELINE VALTINK.
Gemeinsam mit: Ev. Stadtdekanat, dem kathol. Dechanten, Jüdischer Gemeinde und dem Ev. Forum

15. März 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Diese Podiumsdiskussion ist noch in Vorbereitung. Sie soll aber mit jungen Menschen aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam geführt werden.
Gemeinsam mit: Ev. Forum

27. März 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr

Vortrag – Lesung und Diskussion mit BARBARA HONIGMANN, Strassbourg. Jüdisches Leben im Nachkriegsdeutschland. Barbara Honigmann kreist seit Jahren um das Thema jüdisches Sein. Mit scharfem Blick und Ironie beschreibt sie jüdisches Leben in Europa. Anfangs das Leben ihrer rückgekehrten Eltern in der DDR. Später begibt sie sich auf Spurensuche in der eigenen Familie, indem sie den Weg vom relgiösen Judentum hinein in die Assimilation und die Vergessenheit des Judentums nachzeichnet. Sie selbst ging den umgekehrten Weg – heraus aus der Assimililation zurück zum gelebten Judentum, indem sie der DDR und Deutschland den Rücken kehrte und nach Strassbourg ging, um zurückzufinden ins religiöse Leben. Aber auch in Strassbourg zeichnet sie das Leben jüdischer Frauen nach, die alle von irgendwo her kamen mit ihren Traditionen, Gerichten und Formen des Glaubens. Barbara Honigmann ist gewissermaßen eine europäische Stimme des Judentums von „Damals, dann und danach“ wie eines ihrer Bücher intituliert ist
Gemeinsam mit: Ev. Forum