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VERANSTALTUNGSKALENDER Unser neues Veranstaltungsprogramm für Januar bis Juni 2012 !!
ACHTUNG: |
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18. April 2012, Alfred-Delp-Haus, Kölnischestr. 55, 19:30 Uhr |
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| Jour fixe: Erinnerungswege an der Universität Kassel, mit SEBASTIAN WEISE-KUSCHE, ehemaliger ASTA-Vorsitzender. Im Jahr 1810 wurde in Kassel die Gießerei Henschel & Sohn gegründet. Mit dem Aufstieg der Henschel-Werke in Kassel verbindet sich die Geschichte der Industrialisierung in Deutschland. Wie schon im Ersten Weltkrieg stellte Henschel im Zweiten Weltkrieg Rüstungsgüter her, von Panzern bis zu Eisenbahnen. Diese wurden auch in den besetzten Gebieten Osteuropas verwendet; sie waren Instrument der Vernichtungsmaschinerie, der Millionen Menschen zum Opfer fielen. Und auch die Firma Henschel beschäftigte Tausende von Zwangsarbeitern aus zahlreichen europäischen Staaten.Im Jahr 2010, beim 200. Jubiläum der Firma Henschel wurde der Wunsch nach einer historischen Aufarbeitung und nach der Errichtung eines Mahnmals geäußert. Die Universität Kassel schloss sich der Idee an und entwickelte gemeinsam mit dem Asta das Konzept eines „Weges der Erinnerung“. Hierüber wird Herr Weise-Kusche berichten. | ||||||
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03. Mai 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
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Erinnerung: Gespräch und Lesung: Titos
Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie mit
ADRIANA ALTARAS. Näher beschrieben in dem flyer
„Jüdisches Leben
in der Nachkriegszeit in Deutschland“ vom Januar. Gemeinsam mit Ev. Forum |
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31. Mai 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
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Lesung und
Gespräch: „Juden, Narren und Deutsche –
Skeptisch-heitere Beobachtungen einer Jüdin“ mit HAZEL
ROSENSTRAUCH, Näher beschrieben in dem flyer
„Jüdisches Leben in
der Nachkriegszeit in Deutschland“ vom Januar. Gemeinsam mit: Ev. Forum |
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20.
Juni 2012, Alfred-Delp-Haus, Kölnischestr. 55, 19:30 Uhr |
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| Jour Fixe:
Zu unserem letzten jour fixe in diesem ersten Halbjahr, haben
wir Prof. Dr. GERD-MICHAEL HELLSTERN, vom Fachbereich
Witschaftswissenschaften der Univ. Kassel angefragt. Prof.
Hellstern hat in diesem Herbst eine hochinteressante Reise mit
Studenten nach Israel gemacht. Bei dieser Reise ging es um die
wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Beziehungen
zu Israel. Er und seine Studenten trafen mit prominenten
Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen. Über
diese Reise hat Prof. Hellstern sich bereit erklärt uns zu
berichten. Ein ganz besonderer Abend zum Abschluss des ersten
Veranstaltungshalbjahr. Eine endgültige Zusage von Prof. Hellstern liegt noch nicht vor. Sie können den Termin sich aber vormerken, weil der letzte jour fixe einer Israelreise gewidmet sein wird. |
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| 16. Februar 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr | ||||||
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Vortrag und Diskussion: Konflikte zwischen
Judentum und frühem Christentum – Versöhnung und
Verständigung heute mit Dr. HANS-JÜRGEN VAN DER
MINDE. Das Christentum ist aus dem jüdischen Mutterboden
erwachsen. Trotz oder gerade wegen der unmittelbaren Nähe
kam es zu z.T. heftigen und leidvollen Auseinandersetzungen
zwischen Juden und frühen Christen. |
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21. Februar 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
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Vortrag und Diskussion: "Gefühlte Opfer – Formen
und Muster historischen Erinnerns“ mit Dr. ULRIKE JUREIT,
Hamburg. Wir haben Mahnmale, Erinnerungstage, Stolpersteine und
eine Vielzahl an Gedenkveranstaltungen, um den Opfern der Shoah
zu gedenken, und im allgemeinen gilt die deutsche
Erinnerungskultur als vorbildlich. Aber wie tragfähig ist diese
Erinnerungskultur mehr als 60 Jahre nach der Shaoh? Ist unser
Erinnern nicht zu stark geprägt von einer Identifizierung mit
den Opfern, in der Hoffnung auf „Erlösung“ und Versöhnung?
Welche Konsequenzen hat es für das kollektive Erinnern, wenn wir
uns überwiegend mit den Opfern und ihren Verfolgungserfahrungen
identifizieren? Vor welchen Herausforderungen steht unsere
Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert? Brauchen wir andere Formen
des historischen Erinnerns in einer globalisierten Welt? Mit
diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Ulrike Jureit in ihrem
Vortrag. Gemeinsam mit: Ev. Forum |
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23. Februar 2012, Hörsaal der Universität Kassel, Campus Wilhelmshöher Allee 71-73, Eingang C, 19:30 Uhr |
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Vortrag und Diskussion: Exil, Diaspora und die
Tragbarkeit des Heiligen mit unserer kathol.
Vorsitzenden Prof. Dr. ILSE MÜLLNER, Kassel. Seit 70 n.u.Z. existiert der Jerusalemer Tempel nicht mehr, Jerusalem war über weite Strecken seiner Geschichte kaum von Jüdinnen und Juden bewohnt. die Bindung an diese Stadt und ihr zentrales Heiligtum kennzeichnet das Judentum aber bis heute. Der Vortrag wird die religionsgeschichtlichen Entwicklungen beleuchten, die im Hintergrund dieses Phänomens stehen. Dabei spielen die biblischen Entwürfe einer Identität in der Spanne zwischen Juda und der Diaspora eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit: Kurhess. Gesell. f. Kunst & Wissenschaft |
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14. März 2012, Haus der Kirche, 19:30 Uhr |
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Zur Woche der Brüderlichkeit:
Doppelschriftauslegung mit BRUNO LANDTHALER, Frankfurt
und Dr. ROBERT BRANDAU, Kassel, Moderation: Pfr: EVELINE VALTINK. Gemeinsam mit: Ev. Stadtdekanat, dem kathol. Dechanten, Jüdischer Gemeinde und dem Ev. Forum |
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15. März 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
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Podiumsdiskussion: Diese Podiumsdiskussion ist noch in
Vorbereitung. Sie soll aber mit jungen Menschen aus dem
Judentum, dem Christentum und dem Islam geführt werden. Gemeinsam mit: Ev. Forum |
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27. März 2012, Ev. Forum, Lutherplatz 6, 19:30 Uhr |
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Vortrag – Lesung und Diskussion mit BARBARA HONIGMANN,
Strassbourg. Jüdisches Leben im Nachkriegsdeutschland.
Barbara Honigmann kreist seit Jahren um das Thema jüdisches
Sein. Mit scharfem Blick und Ironie beschreibt sie jüdisches
Leben in Europa. Anfangs das Leben ihrer rückgekehrten Eltern in
der DDR. Später begibt sie sich auf Spurensuche in der eigenen
Familie, indem sie den Weg vom relgiösen Judentum hinein in die
Assimilation und die Vergessenheit des Judentums nachzeichnet.
Sie selbst ging den umgekehrten Weg – heraus aus der
Assimililation zurück zum gelebten Judentum, indem sie der DDR
und Deutschland den Rücken kehrte und nach Strassbourg ging, um
zurückzufinden ins religiöse Leben. Aber auch in Strassbourg
zeichnet sie das Leben jüdischer Frauen nach, die alle von
irgendwo her kamen mit ihren Traditionen, Gerichten und Formen
des Glaubens. Barbara Honigmann ist gewissermaßen eine
europäische Stimme des Judentums von „Damals, dann und
danach“ wie eines ihrer Bücher intituliert ist Gemeinsam mit: Ev. Forum |
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